
Sebastian Werner
Fachinformatiker / Fachabitur24 Jahre Frontend – angefangen habe ich, als Webanwendungen noch keine Frameworks hatten. Bei 1&1 entstand unter meiner Leitung qooxdoo, eines der ersten großen Open-Source-UI-Frameworks fürs Web, über zehn Jahre öffentlich weiterentwickelt. Seitdem habe ich Oberflächen für Millionen Nutzer mitgebaut: Set-Top-Boxen der Deutschen Telekom, die ARD Mediathek, die Ticket-Buchungsstrecke der Schweizerischen Bundesbahnen.
Heute bin ich dort zu Hause, wo Codebasen groß werden: Internationalisierung, die mehr ist als Übersetzungsdateien. Monorepos, die Teams schneller machen statt träger. Component Libraries, die Design und Code zusammenhalten. Zuletzt habe ich bei Regrello – Ende 2025 von Salesforce übernommen – die Internationalisierung der Enterprise-Plattform geleitet und dabei über 2.000 Dateien reorganisiert. Code-Qualität ist für mich kein Selbstzweck, sondern Entwicklererlebnis: Gute Architektur erkennt man daran, wie leicht die nächste Änderung fällt.
Bei Sebastian Software – gegründet zusammen mit Sebastian Fastner – berate ich als Principal Technology Consultant Teams, die ihr Frontend tragfähig machen wollen. Keine Folien-Architektur, sondern Arbeit im Code: Analyse, Refactoring, Enablement. Und die ehrliche Antwort, wann die einfachere Lösung die bessere ist.
Kernkompetenzen
Frontend-Fokus mit Blick auf Nutzer- und Entwicklererlebnis.
- Schwerpunkte
- ReactTypeScriptVanilla ExtractComponent LibrariesCode Quality
- Frontend
- React Router
- Backend
- ConvexReact Router ServerCloud InfrastructureInfrastructure as Code
- Spezialisierung
- i18nMonorepo
- Tools
- ViteTurborepoPlaywrightVitest
- Weitere
- GraphQLNext.jsSupabaseVercelMCPAgent Automation
Persönliche Daten
- Standort
- Hirschberg/Bergstraße
- Zusammenarbeit
- bevorzugt Remote + gelegentlich vor Ort
- Sprachen
- Deutsch und Englisch
- Staatsangehörigkeit
- Deutsch
- Kontakt
- s.werner@sebastian-software.de
- Telefon
- +49 151 22631309
Branchenerfahrung
Projekterfahrung
3Degrees aus San Francisco entwickelte mit Meridian eine Energy-Management-Lösung für Kunden, die Energy Attribute Certificates kaufen, Anteile an Anlagen verwalten und diese mit ihren Verbrauchsdaten abgleichen. Ich unterstütze das kleine Produktteam als Senior Principal Frontend Architect und bringe die Architekturperspektive für die sichtbare Kundenanwendung, eine interne Admin-Applikation und statisch vorgerenderte Informationsseiten ein. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Frontend-Entscheidungen früh belastbar zu machen und das Team bei i18n, Codequalität und langfristig tragfähigen Plattformstrukturen zu entlasten.
Technisch arbeitet Meridian mit TypeScript, React, Next.js und Vite; Lingui bildet die Grundlage für Internationalisierung. Supabase übernimmt Backend- und Authentifizierungsfunktionen, Vercel das Hosting. Zusätzlich etablierte ich AI-gestützte Entwicklungsabläufe rund um MCP-Dienste, eigene Agenten, Skills und Automatisierungen, damit wiederkehrende Architektur-, Review- und Übersetzungsaufgaben zuverlässiger in den Entwicklungsprozess eingebettet sind.
Regrello – ein KI-fokussiertes Supply-Chain-Startup, das Ende 2025 von Salesforce übernommen wurde – benötigte eine vollständige Internationalisierung seiner Enterprise-Plattform. Ich übernahm die Leitung dieses Vorhabens und ersetzte systematisch Tausende hartcodierter Strings durch Übersetzungsmakros. Parallel baute ich mehrsprachige Wörterbücher auf und führte umfangreiche Refactorings durch, um technische Schulden abzubauen. Diese Arbeiten steigerten die Entwicklergeschwindigkeit spürbar und ebneten den Weg für internationale Märkte.
Lingui diente als Internationalisierungsframework, ergänzt durch einen durchgängigen Tooling-Prozess für Message-Extraktion und -Kompilierung. Die GraphQL-Codegenerierung migrierte ich von Enums auf Union Types – ein Schritt, der die Typsicherheit erhöhte und moderne TypeScript-Patterns etablierte. Über 2.000 Dateien wurden reorganisiert, Module umbenannt und duplizierter Code konsolidiert. Die Build-Pipeline mit Vite, Turborepo, Playwright und Storybook hielt ich kontinuierlich aktuell, was CI-Zuverlässigkeit und Hot Module Replacement messbar verbesserte.
Die nationale Ticket-Buchungsstrecke der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) brauchte architektonische Unterstützung – ich übernahm diese Aufgabe als Interims-Frontend-Lead. Die bestehende Mikro-Frontend-Architektur analysierte ich detailliert und verbesserte sie durch gezielte Refactorings in Qualität und Performance. Ein Proof of Concept für eine Mono-Repository-Lösung zeigte, wie sich Effizienz und Skalierbarkeit steigern lassen. Meine enge Einbindung in die Organisation förderte einheitliche Frontend-Standards bei gleichzeitiger Team-Autonomie.
CrowdIn und Next Intl kamen für die Internationalisierung zum Einsatz – mit Fokus auf Flexibilität und Zukunftssicherheit. Das von mir entwickelte Linting-Regelwerk berücksichtigt Teamdynamik wie aktuelle Best Practices und wurde erfolgreich als CI-Task sowie in den Entwickler-Workspaces integriert. Regelmäßige Austauschtermine sicherten Wissenstransfer und einheitliche Standards im verteilten Team.
Mehrere White-Label-Webanwendungen für den Drittmarkt – Endkundenportale und interne Dienstleister-Tools – entwickelte die EnBW mit meiner architektonischen Beratung. Die Herausforderung: Anwendungen so flexibel konzipieren, dass eine breite Palette von Markenanpassungen möglich war. Von Farbschemata und Logos bis zu mandantenspezifischen Funktionen musste alles konfigurierbar sein. Die technologische Basis, die ich für das Kundenberater-Portal schuf, diente anderen Teams als Referenz.
Wiederverwendbare Komponenten bildeten das Herzstück und förderten projektübergreifend Konsistenz. Ein Mono-Repository vereinheitlichte die Frontend-Entwicklung, Storybook-Tests sicherten die Qualität. Die Portale waren responsiv gestaltet und gewährleisteten optimale Darstellung auf verschiedensten Desktop-Umgebungen – mobile Endgeräte standen hier nicht im Vordergrund.
Eine IoT-Plattform zur Überwachung von Maschinen und Anlagen – das war das Kernprodukt von Azeti, einem Teil der Aurubis-Gruppe in Hamburg. Ich unterstützte die Weiterentwicklung dieser umfangreichen Frontend-Applikation, die als White-Label-Lösung für verschiedene Industriekunden diente. Meine Arbeit steigerte die Flexibilität des Produkts und erschloss neue Einsatzmöglichkeiten.
Der Fokus lag auf dem NX-basierten Mono-Repository-Setup, der Internationalisierung sowie erweiterten Theming-Optionen. Zusätzlich half ich dem Team bei neuen Funktionalitäten und React-Komponenten. Verbesserungen an Build-Prozessen und Codestruktur erhöhten die Wartbarkeit nachhaltig.
Weitere Projekte
| Zeitraum | Kunde | Rolle | Technologien |
|---|---|---|---|
| 2021–2022 | Netze BW (EnBW) | Leitender Web-Frontend-Architekt | React, TypeScript, Cypress und API-First |
| 2020–2021 | empiriecom (Otto Group) | Senior Frontend/GraphQL-Entwickler | GraphQL, TypeScript, MySQL und Node.js |
| 2019–2020 | Heidelberg Materials | React-Architekt | React, TypeScript, Google Maps und Azure |
| 2019 | GE Healthcare | Trainer | React, TypeScript, Redux und GraphQL |
| 2018–2019 | Witt-Gruppe (Otto Group) | React-/GraphQL-Architekt | React, TypeScript, Apollo GraphQL und SSR |
| 2018 | SWR (ARD Mediathek) | React-Entwickler | React, TypeScript, GraphQL und REST |
| 2018 | INIT | Leitender React-Architekt | React, TypeScript, Apollo GraphQL und Mapbox |
| 2018 | Traton (Volkswagen AG) | Senior React-Entwickler | React und TypeScript |
| 2017 | coliquio | React-Architekt | React, TypeScript, SSR und CSS Grid |
| 2017 | Deutsche Bank | Frontend-Architekt | React, TypeScript, Git-Flow und SAFe |
| 2016–2017 | Berlitz (via Syzygy) | React-Architekt | React, TypeScript und Apollo GraphQL |
| 2016 | Hornbach | React-Entwickler | React, TypeScript und Responsive Design |
| 2016 | Cleverbridge (via AOE) | React-Entwickler | React, Vue.js und TypeScript |
| 2015–2016 | Deutsche Bank | Leitender Frontend-Architekt | Vue.js, D3.js und Sass |
| 2014–2015 | Deutsche Telekom / Huawei | Frontend-Architekt | JavaScript, VelocityJS, CSS und EPG |
| 2013–2014 | TeleColumbus / Magix | Frontend-Entwickler | JavaScript, jQuery, Bootstrap und Sass |
| 2012–2013 | Deutsche Telekom | Frontend-Entwickler | JavaScript, HTML5, jQuery und REST |
| 2011–2012 | Zynga | Senior JavaScript-Entwickler | JavaScript, HTML5, Canvas und Python |
| 2009–2011 | Deutsche Telekom | Lead Frontend-Architekt | JavaScript, qooxdoo, PhoneGap und Adobe AIR |
| 2008–2009 | studiVZ | Team Lead JavaScript | JavaScript und Frontend-Architektur |
| 2004–2008 | 1&1 | Lead-Entwickler | JavaScript, Python, qooxdoo und Open Source |
| 2002–2004 | Schlund+Partner (1&1) | Web-Entwickler | XSLT, Pustefix, CSS und JavaScript |
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Stand: 12. August 2026